Victory! (Oder Verlierer) |
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Frühjahr 2004: Das wohl spektakulärste Wirtschafts-Strafverfahren in der Geschichte der Bundesrepublik erregt das Interesse der Öffentlichkeit. Angeklagt sind der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann und fünf weitere Beteiligte. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, den Düsseldorfer Mannesmann-Konzern um rund 110 Millionen geschädigt zu haben, indem sie sich ungerechtfertigte Prämien zugeschusterst haben sollten. |
V- wie Victory Oder wie Verlierer? Der Chef der Deutschen Bank Josef Ackermann, selbstbewußt die rechte Hand zur Siegergeste. |
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Das V-Symbol
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Das Victory-Zeichen ist untrennbar mit der Person von Winston Churchill verbunden. Der dicke Mann mit der Zigarre im Mund und den ausgestreckten Zeige- und Mittelfingern gehört wohl zu den bekanntesten Fotografien des 20. Jahrhunderts. |
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Ackermanns Fehler
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Bereits in der Kritik der Öffentlichkeit stehend, missbraucht er ein positiv besetztes Zeichen und pervertiert es somit. Sein Verhalten ist umso schlimmer, da bereits sein Vorgänger Hilmar Kopper äußerst ungeschickt kommunizierte, indem er im Rahmen der Schneider-Affäre einen Verlust von 50 Millionen D-Mark als „Peanuts“ abtat. „Peanuts“ wurde das Unwort des Jahres! Und die Deutsche Bank zum Symbol des Kapitalismus, die Bank der „Mächtigen und Reichen“. |
Das V im Wandel Interessant ist der Bedeutungswandel des V-Symbols: Ursprünglich als Trotzgeste gedacht, drückt später Siegesgewissheit aus. In der Hippi-Ära kommt eine neue Bedeutung hinzu: Peace! Hier demonstriert Susan Serandon mit dem V während der Oskar-Verleihung gegen den Golf-Krieg. |
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