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Dem Ingenieur ist nix zu schwör

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Berichte, die sagen, dass etwas nicht passiert ist, finde ich immer interessant, denn wie wir wissen, gibt es Bekanntes, das bekannt ist. Es gibt Dinge, von denen wir wissen, dass wir sie wissen. Wir wissen auch, dass es bekanntermaßen unbekanntes gibt. Das heißt, wir wissen, dass es Dinge gibt, die wir nicht wissen. Aber es gibt auch Unbekanntes, das unbekannt ist - das, wovon wir nicht wissen, dass wir es nicht wissen. (Donald Rumsfeld, 2003; er erhielt für diese Äußerung einen Preis für die unsinnigste Äußerung von britischen Journalisten - Quelle FR 03.12.2003)


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Journalismus

Dem Ingenieur ist nix zu schwör

Der Frankfurter Peter Abel tunt Großkaliber- und Druckluftwaffen. Kein Wunder, daß der Mann nie Zeit hat.


Letzte Änderung am Dienstag, 30. Oktober 2007 um 13:33:56 Uhr.


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Gewusst wie

Durchladen

Um die erste Hülse in das Patronenlager zu befördern, zieht der Schütze den Schlitten nach hinten, läßt ihn dann los und allein zurückschnappen. Der Zeigefinger liegt dabei auf dem Abzugsbügel.

Klar sind sie frei ab 18 Jahren - Spielzeug sind sie aber trotzdem nicht. Denn im Vergleich zur "Käpseles-Pistole" verlangt eine Schreckschußwaffe ab und zu ein wenig Pflege.

Von Sven Helmes

Obwohl die meisten Patronen seit einigen Jahren zum Großteil das weniger Schmutzkrusten-bildende Nitro-Pulver enthalten, sollte der Besitzer nach dem Schießen seiner Waffe so schnell wie möglich etwas Zeit widmen, bevor sie wieder in die Schublade wandert. Wer im Durchschnitt zweihundert Mark für eine Waffe ausgegeben hat, sollte nicht an einem Fläschchen Waffenreiniger und einer Sprühdose Waffenöl sparen.

Bei Revolvern wischt man die einzelnen Trommelkammern mit der (meistens mitgelieferten) Reiniger-getränkten Bürste. Da die Sperren im Lauf das Durchziehen einer Bürste nicht erlauben, greift der findige Saubermann fürs Rohrputzen zu Pfeifenreinigern (möglichst die etwas teureren mit den eingeflochtenen Plastikborsten), mit denen sich in den meisten Fällen ein Weg durch's Sperrenlabyrinth finden läßt. Den Verkrustungen an der Stirnseite der Trommel rückt man mit Reinigungsflüssigkeit und einer Messingbürste zu Leibe; notfalls tut es auch eine alte Zahnbürste. Anschließend wird die gesamte Waffe mit einem Lappen eingeölt (Laufinneres und Trommelkammern mit ölgetränkten Pfeifenreinigern).

Schlitten abnehmen

Mit etwas Fingerspitzengefühl und Übung gelingt das Abnehmen eines Pistolenschlittens nach dem Walther-System in wenigen Sekunden und ohne große Fingerakrobatik.

Für Pistolen gilt das gleiche, allerdings ist das Procedere etwas komplizierter. Viele Waffen lassen sich nach Walther-Art zerlegen: Vorderseite des Abzugsbügels nach unten ziehen und mit der anderen Hand den Schlitten nach hinten oben abziehen. Die Demontage der meisten anderen Waffen erfolgt über einen Montagehebel. Infos dazu stehen in der Gebrauchsanweisung. Die Reinigung der Schlitteninnenseite stellt ebenfalls kein Hexenwerk dar, die hierfür empfehlenswerten Ohrenreinigungsstäbchen finden sich in jedem gutsortierten Badezimmer.

VISIER-Special: Freie Waffen, Sommer 1998