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Gedenkstätte: Auch nach 80 Jahren sind im Gelände um die Festungen Vaux und Douaumont die ehemals mit Eisenstreben befestigten Verbindungsgräben zu den Außenforts erkennbar.
Verdun und Umgebung bieten viele Museen und Denkmäler. Die wichtigsten sind: Beinhaus von Douaumont: Sammelstätte für die Gebeine von 130.000 Toten beider Nationen. Unweit entfernt liegt der Bajonett-Graben. Dort wurden, der Legende nach, eine Gruppe französischer Soldaten im Schützengraben verschüttet, nur noch die Gewehrspitzen ragen aus dem Boden. Fort Douaumont: Die größte Festungsanlage ist in relativ gutem Zustand, die Teilnahme an der deutschsprachigen Führung lohnt sich. Da es im Fort sehr kühl ist, empiehlt sich auch im Sommer warme Kleidung. Das gleiche gilt für Fort Vaux. Das Denkmal der "Heiligen Straße" liegt zirka fünf Kilometer westlich von Verdun. Über die N. 35 wickelten die Franzosen ihren gesamten Nachschub ab. 3.500 Lastwagen rollten Tag und Nacht die von deutscher Artillerie beschossene Straße entlang. Meiden sollte der Besucher die Kasematten von Verdun. Dort befindet sich eine Art Schlachten-Geisterbahn. Nach langer Wartezeit wird man zu überhöhte; Preis in Wägelchen verladen und erlebt mittels Schaufensteppuppen entscheidende Stationen der Schlacht nach. Weiten Auskünfte sowie die aktuellen Öffnungszeiten erteilt das Office du Tourisme, Place de la Nation, 55100 Verdun, Tel 29 & 14 18, Fax 29 84 22 42. Über die zahlreichen Soldatenfriedhöft der Region informiert der Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge, Wemer-Hilpert-Str. 2, 34112 Kassel, (0561) 700 90.
In Deutschland bietet das Bayrische Armeemuseum in Ingolstadt seit kurzem die beste und umfangreichste Ausstellung zum I. Weltkrieg.

